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Fritz-Bauer-Studienpreis 2023

Schwerpunktthema: Jetzt bewerben!

Das Bundesministerium der Justiz hat im Jahr 2014 den „Fritz-Bauer-Studienpreis für Menschenrechte und juristische Zeitgeschichte“ gestiftet. Er wird alle zwei Jahre verliehen. Die nächste Verleihung findet am 30. Juni 2023 statt. Der Preis erinnert an Fritz Bauer, den Initiator des Frankfurter Auschwitz-Prozesses.

Meldung

zu sehen ist eine schwarz-weiß Aufnahme von Fritz Bauer auf blauem Hintergrund
Fritz Bauer Quelle: Stefan Moses, München

Nur wenige Juristinnen und Juristen in der jungen Bundesrepublik besaßen den Mut, die Ausdauer und die moralische Klarheit, den bestürzenden Zivilisationsbruch des Nationalsozialismus zu thematisieren, juristisch aufzuarbeiten und mit den Mitteln des Rechts zu beantworten. Fritz Bauer (1903-1968) war einer dieser wenigen Juristen und gilt als Initiator des sogenannten Auschwitz-Prozesses. Das Bundesministerium der Justiz fühlt sich seinem Andenken deshalb besonders verpflichtet.

Mit dem Fritz-Bauer-Studienpreis werden herausragende deutschsprachige Arbeiten des rechtswissenschaftlichen Nachwuchses gewürdigt, die von einer deutschen Hochschule als Dissertation angenommen wurden und sich mit Leben und Werk Fritz Bauers oder seinen Lebensthemen beschäftigen. Zu diesen Lebensthemen zählen u.a. die juristische Ahndung des NS-Unrechts und anderer Massenverbrechen gegen die Menschlichkeit, die Strafrechtsreform und der humane Strafvollzug sowie die Achtung und der Schutz der Menschenwürde und der Grundrechte.

Der Preis ist mit einem Preisgeld von 5.000 Euro dotiert. Beteiligen können sich Doktorandinnen und Doktoranden, die ihr Promotionsverfahren in den Jahren 2021 oder 2022 abgeschlossen haben. Berücksichtigt werden alle Bewerbungen, die bis zum 31. Dezember 2022 auf den Versandweg an das Bundesministerium der Justiz gegeben wurden.

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